Leiter

Konstantin Ilievsky

foto_1.jpgMMag. Konstantin Ilievsky stammt aus berühmter bulgarischer Musikfamilie. Im Alter von fünf Jahren hat er das Klavierspiel-Studium bei Professorin Milena Kurteva in Sofia begonnen.

Im Alter von 14 Jahren setzte er sein Musikstudium beim Professor Peter Čerman am Staatskonservatorium in Bratislava fort. Gleichzeitig studierte er Orchesterleitung beim Professor Zdeněk Bílek. Dieses Studium absolvierte er in der Zusammenarbeit mit dem Orchester und Kammerchor des oben erwähnten Konservatoriums. Beide Studien hat er mit Auszeichnung abgeschlossen.
 
Zur gleichen Zeit hat er als Pianist zahlreiche Preise in vielen internationalen Wettbewerben erhalten und an mehreren internationalen Meisterkursen zum Bsp. beim Professor Marian Lapšanský, Lee Kum Sin oder Eugen Injic teilgenommen.
 
Später studierte er Komposition unter der Leitung von Professor Detlev Müller- Siemens an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und Orchesterleitung beim Professor Uros Lajovic. Beide Studien hat er mit Magistertitel abgeschlossen. 

Ilievsky besuchte auch mehrere Meisterseminare im Bereich Orchesterleitung, zum Bsp. beim Bertrand de Billy mit dem Kammerorchester Webern Sinfonietta Wien (2010), weiter beim Ralf Weikert mit Pro Arte Orchester Wien (2011) und beim Daniel Harding mit dem Wiener Kammerorchester (2011, Wiener Konzerthaus).  Er produzierte Aufnahmen für den Slowakischen, Österreichischen und Bulgarischen Rundfunk und Fernsehen, auf regelmäßiger Basis nimmt er mit dem Symphonieorchester des Bulgarischen Rundfunks auf.

Als Solist oder Dirigent arbeitete er mit mehreren europäischen Orchestern zusammen und hatte Konzertvorstellungen in Bulgarien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Österreich, Deutschland, Holland, Frankreich, Italien, Polen, Albanien und Irland. Neben den genannten Ländern wurden seine Kompositionen auch in Russland und USA vorgestellt.

Seine Werke wurden von Wiener Konzert Verein (Kammerorchester der Wiener Symphoniker), ZOE Chamber Orchestra (Bratislava, Slowakei), Sinfonietta Vidin (Bulgarien), Sliven Symphony Orchestra (Bulgarien), Chamber Opera Blagoevgrad Orchestra (Bulgarien), Dianopolis Chamber Orchestra (Yambol, Bulgarien), AGBU Armenian Chamber Orchestra (Sofia, Bulgarien), Gabrovo Chamber Orchestra (Bulgarien), Occentric Symphony Orchestra Vienna und Sinfonietta dell'Arte vorgeführt.

Das letztgenannte internationale Ensemble (Sinfonietta dell´Arte) hat Ilievsky bereits als 17-jähriger gegründet. Bis heute ist er bei diesem Orchester als Chefdirigent und Musik-Generaldirektor tätig. Nach zwanzig Jahren seit dessen Gründung spielen im Ensemble Musiker von mehr als zehn Nationalitäten. Im 2015 bekam er Engagement als Direktor des Musikfestivals Goldene Diana (Yambol, Bulgarien) und als Professor am Staatskonservatorium in Bratislava (Slowakei). Im 2016 war er auch Dirigent von Sliven Symphony Orchestra (Bulgarien) und debütierte mit den Slowakischen Philharmonikern auf Konzerten in der Slowakischen Philharmonie (Reduta) in Bratislava. Seit 2017 macht er regelmäßig Studioaufnahmen in Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Bulgarischen Rundfunks.

Im 2018 kooperierte er zum ersten Mal auch mit dem Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks, wenn er im Großen Konzertsaal des Slowakischen Rundfunks das offizielle Diplomaten-Konzert bei der Gelegenheit des Vorsitzes der Bulgarischen Republik im EU-Rat leitete. Im selben Jahr wurde ihm in Bulgarien der Kristall Lyra Preis in der Kategorie Dirigent für das außergewöhnliche Konzert mit dem Symphonieorchester des Bulgarischen Rundfunks mit Werken von A. Bruckner, R. Strauss  und G. Mahler verleiht.



Adam Sedlický

by Patrik Dorčík.jpegAbsolvierte Klavierspiel und Dirigent-Studium bei Darina Švárna und Štefan Sedlický am Konservatorium in Žilina, Slowakei. 


Im 2016 hat er das Magisterstudium in Studienrichtung Orchesterleitung in der Klasse von Jaroslav Kyzlink an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Bratislava abgeschlossen. Außerdem  absolvierte er auch das Semesterstudium an der Musikakademie in Kraków.
Adam Sedlický hat mit Erfolg an mehreren Meisterkursen  für Dirigenten, geleitet von Gabriel Chmura, Colin Metters und Michalis Economou teilgenommen. Hier hatte er die Gelegenheit, Orchesterensembles wie das Beethoven Academy Orchestra, Cardiff Sinfonietta oder Athens Philharmonia Orchestra zu leiten.

Im 2014 hat er die Zusammenarbeit mit dem Mährisch-Schlesischen Nationaltheater in Ostrava begonnen, wo er noch während seines Studiums das Engagement beim Musical / Operette Ensemble (Saison 2015 / 2016) bekommen hat. Seit 2017 hat er in diesem Theater ständiges Engagement als Dirigent des Oper-Ensembles und leitete / leitet Oper-Titel wie G. Verdi: La Traviata, A. Dvořák: Rusalka, L. Janáček: Schicksal, G. Puccini: Das Triptychon, P.I. Tchaikovsky: Schwanensee, Z. Fibich: Der Sturm, B. Britten: The Rape of Lucretia, L. Minkus: Don Quijote,  G. Meyerbeer: Robert der Teufel, C.Orff: Carmina Burana u.a.

Er kooperierte auch mit dem Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks, mit der Staatsphilharmonie in Košice, mit Mährischer Philharmonie in Olomouc und Südböhmischer Kammerphilharmonie in České Budějovice, mit dem Staatskammerorchester (Slovak Sinfonietta) in Žilina, Kammerorchester in Trnava u.a. In dieser Saison wird er mit der Philharmonie in Brno und Zlín debütieren.

Neben diversen Orchester-Engagements ist er seit 2015 auch Dirigent und künstlerischer Leiter des Akademischen Sängerchors der Hochschule für Bergbau in Ostrava, der heutzutage zu den führenden Kammersängerchören in der Tschechischen Republik gehört. Im Jahr 2018 wurde ihm in der Tschechischen Republik der „Chormeister Junior“ Preis verleiht. Als Chormeister wird er in der aktuellen Saison mit dem Slowakischen Philharmonie-Chor zusammenarbeiten.


Adrian Kokoš

Adrian_Kokos.jpgSeit Jänner 2004 ist er als Dirigent beim Slowakischen Rundfunk engagiert, wo er den Kindersängerchor neu gegründet hat. Neben Leitung dieses Chors arbeitet er jahrelang auch mit dem Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks zusammen.

Sein Portfolio umfasst eine Reihe von Prämieren von sowohl slowakischen als auch weltbekannten Autoren. Seit 2003 arbeitet er mit dem slowakischen Komponist V. Kubička zusammen und hat in einer Weltprämiere bereits mehr als zwanzig Werke dieses Autors vorgestellt. Er leitete mehrere slowakische und ausländische Musikensembles (Cappella Istropolitana, Staatsphilharmonie Košice, Staatskammerorchester (Slovak Sinfonietta) Žilina, Mährische Philharmonie Olomouc, Janáček Philharmonie Ostrava, Bohuslav Martinů Philharmonie Zlín, Johann Strauss Orchester Coburg, Metropolitan Orchestra Bratislava, Sinfonietta Bratislava u.a.).

Als Dirigent hat sich Adrian Kokoš im Rahmen von zahlreichen renommierten Musikfestivals vorgestellt (das Internationale Musica Sacra Festival in Nitra, Festival der sakralen Kunst in Košice, Viva Musica Festival, Bratislava Musikfestspiele, das Internationale Oper Festival Smetanova Litomyšl, Dvořákova Olomouc, Czech Touches of Music, Europäische Johann Strauss Bühnenwerke Festival, das Internationale Peter Dvorský Festival in Jaroměřice).  


In der Saison 2009/10 war er als Gastdirigent bei der Staatsoper in Banská Bystrica engagiert. Er arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Persönlichkeiten der slowakischen, als auch der internationalen Musikszene zusammen. Außerdem hat er sich in der 30.Sommerolympiade in London vorgestellt, wo er im berühmten Sadlers Wels Theater gemeinsam mit der Art-Rock Legende der Musikgruppe YES – J. Anderson und dem slowakischen Pop-Sänger M. Žbirka das Slowakische Repräsentativ-Konzert leitete. Mit dem Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks hat er zahlreiche klassische Werke, als auch Filmmusik (zBsp. zu den Filmen Wilson City, Engel des Herren 2, Svetozár Stračina) aufgenommen.

Adrian Kokoš gehört zu anerkannten Interpreten, die für slowakische Vokal-und Instrumentalmusik werben. Die von ihm aufgenommenen Musiktitel wurden von Verlagen Slovak Radio Records, Musik Fond und Universal Music herausgegeben. Auf regelmäßiger Basis partizipiert er auch an der Produktion von Kunstprogrammen für den Slowakischen Rundfunk und Tschechisches Fernsehen.